In letzter Zeit hat es mich recht häufig nach Griechenland verschlagen – ins antike Griechenland, um genau zu sein. Dank meiner Bloggerkollegin Mallefitz habe ich mich in Sophokles‘ thebanische Trilogie – „König Ödipus“, „Antigone“ und „Ödipus auf Kolonos“ – verliebt. Was mit den Theateradaptionen von Bodo Wartke begann, mündete in der stundenlangen Lektüre der Reclamhefte….
Rezensionen
Alle Rezensionen finden sich hier gesammelt.
Urlaub in Zerredistan – Podcast und Bücher von André Herrmann und Julius Fischer
Wie so vielen von Euch kommt mir die Zeit, in der wir leben, wie ein böser Traum vor – und in meinem Fall zum Teil auch wie ein Déjà-vu. Ab Ende Oktober saß ich mit einem gebrochenen Bein drei Wochen nahezu ununterbrochen nur in meiner Wohnung – Ihr erinnert Euch – und bis Mitte Januar…
Rezension: „Der Freund“ von Sigrid Nunez (Übersetzung: Anette Grube)
Dieses Buch ist ganz plötzlich bei mir eingezogen – in gewisser Weise ist es genauso überraschend in meinen Besitz gekommen wie die Protagonistin der Geschichte einen Hund bekam. Nahezu aus heiterem Himmel. Während in der Geschichte der beste Freund der Protagonistin Selbstmord beging und ihr Apollo, eine Dänische Dogge (bei uns heißt diese Art Deutsche…
Rezension: „Das NEINhorn“ (Marc-Uwe Kling, Astrid Henn)
Ob Känguru oder Qualityland, falsch zugeordnete Zitate oder witzige Kinderbücher: Marc-Uwe Kling ist einer meiner Lieblingsautoren und so musste ich im Frühling auch nicht lange nachdenken, als Ute vom Carlsen Verlag mir vom neuen Kinderbuch erzählte. Natürlich wollte ich es lesen! Vielen Dank also für das Rezensionsexemplar – auch wenn mein „Ja“ zum Buch nicht…
Rezension „Hors Texte“ (Odile Kennel)
Kennt Ihr das, wenn Euch Namen oder Sätze im Kopf herumgehen wie bei Ohrwürmern? Wenn ein und dieselbe Wortgruppe immer und immer wieder in Euren Gedanken auftaucht? „Retracer la ligne“ war so ein „Ohrwurm“ für mich – das und der Name Odile Kennel. Woher ich beides habe, wusste ich – im Gegensatz zu manch einem…
Rezension „Alles nur aus Zuckersand“ (Dirk Kummer)
Ich bin ein Kind der Wende. Geboren zwischen Mauerfall und Wiedervereinigung, kenne ich nur ein geeintes Deutschland. Als Kind westdeutscher Eltern bin ich in der Nähe von Dresden aufgewachsen – und habe dabei zwar viel über die DDR gelernt, mir jedoch nie wirklich vorstellen können, wie das Leben dort (hier) so gewesen ist. Ich bin…
Rezension „Fake“ (Frank Rudkoffsky)
Ein Kind ändert alles – auch in der Beziehung von Sophia und Jan. Alte Träume müssen auf Eis gelegt – wenn nicht gar begraben – werden und auch im beruflichen Leben der beiden stehen Entscheidungen an, die ohne Kind vielleicht anders gefallen wären. Das war es jedoch nicht, was mein Interesse an „Fake“ von Frank…
Geschichten einmal anders – im Postkartenformat
[Werbung, da Rezensionsexemplar] Heute ist Welttag der Postkarte! Passend zur Urlaubszeit sozusagen, denn dann werden vermutlich immer noch am häufigsten Postkarten verschickt. Wie sieht das bei Euch aus? Schreibt Ihr noch Postkarten – oder verschickt Ihr die Urlaubsfotos direkt per Handy? Ich liebe es ja, Briefe und Karten per Hand zu schreiben, auch wenn mir…
Rezension: „GRM – Brainfuck“ (Sibylle Berg)
Bei diesem Buch weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll. Also nehme ich einfach mal die Eckdaten: GRM – Brainfuck von Sibylle Berg habe ich bereits vor dem #DickeBücherCamp von Nordbreze angefangen, aber die >600 Seiten dann nach einer Pause während der Aktion beendet. Das Buch ging bereits kurz nach dem Erscheinungstermin in die…
Rezension: „Die Reduktion der Pfirsichsaucen im köstlichen Ereignishorizont“ (Alexander Graeff)
Zugegebenermaßen weiß ich nicht, weshalb ich selten Lyrik lese. Ich kann mich nämlich nicht erinnern, Lyrik jemals nicht gemocht zu haben. Ab und zu schreibe ich sogar selbst das ein oder andere (mit Sicherheit nicht vorzeigbare) Gedicht. Und dennoch: Es gibt nur wenig Lyrik in meinem Bücherregal. Ein Umstand, der sich dringend ändern muss. Für…